Geschichte von John, der gern auf Wasserbüffeln reitetHilfe für die Kinderdörfer in Asien

Es fehlt an Geldern für die nötigsten Dinge wie Essen und Kleidung, schnelle Hilfe ist gefordert.

Eine alltägliche Geschichte aus dem Kinderdorf “Kirsten Jade Rescue Center” in Thailand, die beispielhaft für viele Kinderschicksale steht

John- wie ein vernachlässigtes Kind langsam wieder Vertrauen fassen kann

Wie schwer es manchmal sein kann, sich an ein neues Leben zu gewöhnen, zeigt die Geschichte von John (der Name wurde zum Schutz des Kindes geändert). Er wuchs bei seinem Vater auf, denn die Mutter hatte die kleine Familie sehr früh verlassen. Trotz der starken Bindung zwischen Vater und Sohn wurde John aufgrund der Drogensucht des Vaters nicht regelmäßig und altersgerecht versorgt.  Als ein Ranger den Jungen auffand, trug der mittlerweile achtjährige Junge die Kleidergröße eines Fünfjährigen und machte Büffelgeräusche anstatt Wörter zu benutzen. John hatte in seiner Kindheit wiederholt Vertrauensbrüche durch seinen Vater und andere Erwachsene erlebt und tat sich anfangs sehr schwer, neues Vertrauen im Kinderdorf “Kirsten Jade Rescue Center” aufzubauen. In der Anfangszeit versteckte er beispielsweise seine Mahlzeiten vor den anderen. Einen ganzen Monat lang weigerte er sich, den Raum für den Kindergarten auch nur zu betreten. Durch die wunderbare und einfühlsame pädagogische Arbeit vor Ort und den Zusammenhalt der Familien baute John aber nach und nach neues Vertrauen auf. Die Nähe zu Büffeln und anderen Tieren gaben ihm den nötigen Halt, so wie auch seine Freude an der Natur. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden betritt er heute nicht nur freudestrahlend alle Räume des Kinderdorfes, er lernt auch fleißig mit allen in der Schule.

John – Ein Schicksal von vielen

Viele Kinder des Kinderdorfes „Kirsten Jade Rescue Center“ mussten bereits in jungen Jahren schlimme Erfahrungen durchleben. Die Pflegeeltern, mit denen sie in Kinderdorf groß werden, geben ihnen den nötigen Schutz und die Geborgenheit, um friedlich aufzuwachsen und ihre teils furchtbaren Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Umso wichtiger, dass wir sie auch weiterhin in dieser Entwicklung unterstützen.

Durch den Wegfall eines großen Partners kämpfen gerade vier der von CFI Kinderhilfe unterstützten Kinderdörfer in Asien um ihr finanzielles Überleben. Es fehlt an Geldern für die nötigsten Dinge wie Essen und Kleidung, das bedeutet,. rasche Hilfe ist gefordert. Viele der Kinder brauchen auf die Schnelle neue Paten, die mit ihrem verhältnismäßig kleinen Beitrag den großen Unterschied für die Zukunft der Kinder bedeutet. Die regelmäßigen Zuwendungen der Paten machen hier einen riesigen Unterschied und sorgen dafür, dass diese Kinder in einer sicheren und liebenden Umgebung aufwachsen können.

Mehr unter: https://www.cfi-kinderhilfe.de/patenkind/

Kirsten Jade Rescue Center – Eine Oase für Kinder in einem Land voller Armut

Unterbringung, Verpflegung und Schulbildung sind lebenswichtig für das gesunde Aufwachsen aller Kinder weltweit. Viel wichtiger noch ist die Liebe und eine schützende Umgebung innerhalb einer Familie. All das und noch mehr bekommen Kinder im thailändischen Kinderdorf „Kirsten Jade Rescue Center“. Staatliche Unterstützung ist gerade in Asien keine Selbstverständlichkeit, es gibt kaum staatliche Waisenhäuser und kaum Finanzierungen von gemeinnützigen Organisationen. Daher leistet CFI Internationale Kinderhilfe auch in Thailand wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe für all jene Kinder, die ohne Familien oder Perspektive aufwachsen müssen. Momentan geht es um die Zukunft des Dorfes und somit auch um die Zukunft von rund 55 Kindern.

Mehr Informationen zu den Patenschaften gibt es unter:

https://www.cfi-kinderhilfe.de/patenkind/

Telefonisch erreichbar montags unter:

Tel. 06151 951 3996

Katrin Lösch beantwortet gerne Fragen.

Wie arbeitet CFI Kinderhilfe?

In Lateinamerika, Afrika und Asien arbeitet CFI Kinderhilfe mit Kooperationspartnern zusammen, die die Projekte vor Ort betreuen. Von Darmstadt aus kümmert sich ein Team um einen Teil der finanziellen Mittel, die die Kinderdörfer jeden Monat benötigen.

Zentraler Schwerpunkt in den Kinderdörfern ist die Familie. Die Kinder wachsen im Familienverbund auf. Sie werden durch ein Elternpaar oder einzelne Pflegemütter in einem gemeinsamen Haus mit bis zu zwölf Kindern begleitet. So entsteht ein intakter, geregelter Familienalltag, indem sich die Kinder geborgen und verstanden fühlen und zu selbstständigen und verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen können. Zudem erhalten die Kinder – in vielen Kinderdörfern sogar durch die eigene Grund- und weiterführende Schule – eine fundierte Schulbildung. Erst wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben und auf eigenen Füßen stehen können, verlassen sie die Obhut des Kinderdorfes.

Ein starkes Team aus sechs Frauen und vielen Ehrenamtlichen

Anja Lemmermann und Sonja Neuhaus teilen sich seit Oktober 2017 die Geschäftsführung von CFI Kinderhilfe in Teilzeit. Neben einer weiteren Halbtagskraft werden sie von drei Minijobberinnen und einem Team von hochengagierten Botschafter/innen (wie Tobi Vorwerk) und Ehrenamtlichen unterstützt. Um die Verwaltungskosten möglichst gering zu halten, arbeitet das Team stark vernetzt und onlinebasiert hauptsächlich im Homeoffice.

CFI Internationale Kinderhilfe unterstützt zehn Kinderdörfer und Kinderhilfsprojekte weltweit. Durch Entwicklungszusammenarbeit mit Projekten in den Bereichen Bildung und Gesundheit fördern wir Selbstständigkeit und eigenständiges Handeln. Ein Alltag, der von Liebe und christlichen Wertvorstellungen geprägt ist, gibt den Kindern in den Kinderdörfern die Chance, den Kreislauf der Armut aus eigener Kraft zu durchbrechen.

SPENDEN:

Paypal:

https://www.paypal.me/cfikinderhilfe

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE19 6602 0500 0008 7535 03
BIC: BFSWDE33KRL

ANSPRECHPARTNERIN:
CFI Internationale Kinderhilfe
Marianne Grahm
marianne.grahm@cfi-kinderhilfe.de
06151 951 3997
www.cfi-kinderhilfe.de