Faszination TechnikAktionstag Meet & Code für neugierige Forscher

Schon der regelmäßige Griff zum Smartphone zeigt, wie stark Informationstechnik unseren Alltag prägt. Und dennoch ist es vielen ein Rätsel, wie die täglich genutzten Programme geschrieben werden. Das will der Aktionstag „Meet and Code“ ändern, der im Rahmen der EU Code Week am 22. Oktober stattfindet und von der SAP AG gefördert wird: Von 9.00 bis 17.00 Uhr kann man im Museum unter anderem Roboter programmieren, animierte Welten am Rechner erschaffen oder Süßes am 3-D-Schokoladendrucker produzieren. Der Eintritt ins Museum und zu allen Angeboten ist an diesem Tag frei.

Mannheimer Forschungs- und Bildungseinrichtungen sind an dem Tag im TECHNOSEUM zu Gast und präsentieren großen wie kleinen Usern ebenso spielerische wie faszinierende Einstiege in die Weiten der virtuellen Welt. So haben Studierende der Universität Mannheim ein Programm entwickelt, bei dem man gegen den Computer antreten und seine strategischen Fähigkeiten unter Beweis stellen muss. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim zeigt Roboter-Fußball, bei dem nur noch der menschliche Schiedsrichter eingreift und für Fairness sorgt; außerdem kann man an ihrem Stand VR-Brillen ausprobieren und in eine virtuelle Fabrik eintauchen. Das Institut für Deutsche Sprache wertet Wortlisten digital so aus, dass man gezielt nach Reimen, Alliterationen und Wortspielen suchen kann – während die Hochschule Mannheim zeigt, wie man Lego-Roboter so programmiert, dass sie bestimmte Aufgaben auf einem Spielfeld lösen. Im Labor des TECHNOSEUM kann man mit der Programmiersprache Scratch eigene Geschichten entwickeln und eigenständig animieren, und das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit erläutert, wie Biofeedback-Geräte funktionieren und Patienten lernen können, ihre Hirnaktivität gezielt zu steuern. Das Belohnungszentrum im Gehirn spricht nicht zuletzt der Schokoladendrucker des TECHNOSEUM an, an dem man sich dreidimensionale Kreationen ausdrucken – und gleich auf der Zunge zergehen lassen kann.

Weitere Informationen gibt es unter www.technoseum.de sowie unter www.meet-and-code.org.

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  • Klaus Luginsland, Technosuem @ Bildrechte